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21.04.2020   Autor: Marita Schulte-Kloppenburg

 

Theatergruppe Dörpen Aktuelle Situation und weitere Planung

 

Liebe Mitglieder der Theatergruppe Dörpen,

zunächst einmal hoffen wir, dass es euch und euren Familien gut geht.

Es ist schon eine verrückte Zeit.

Wir alle hätten uns die Saison 2020 sicherlich anders vorgestellt.

Bei unserem letzten Stammtisch waren wir alle hochmotiviert und

haben uns auf die neue Spielzeit gefreut.

Ein paar Wochen später ist nun alles anders und wir dürfen uns noch nicht einmal treffen.

Das Corona-Virus hat uns mit dem einhergehenden Kontaktverbot vollkommen bei den Planungen für unsere neue Theatersaison ausgebremst.

Beinahe täglich gibt es neue Informationen oder Verordnungen. Gleichzeitig wird das Kontaktverbot ständig verlängert.

Dabei steht der Schutz der Gesundheit natürlich an vorderster Stelle.

 

Aufgrund dieser aktuellen Situation müssen wir auch für unsere anstehende Theatersaison zu einer Entscheidung kommen.

Wir haben uns lange Gedanken gemacht, ob wir in dieser Zeit bedenkenlos ein Theaterstück auf die Bühne bringen können.

Schweren Herzens sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass es aus jetziger Sicht keinen Sinn macht, die Saison wie gewohnt durchzuführen.

Dieser Entschluss ist uns nicht leichtgefallen.

Die folgenden Überlegungen spielen hier eine wesentliche Rolle:

  • Bezogen auf unseren Spielplan wären wir jetzt schon im Zeitverzug (Leseproben, Hörspiel aufnehmen…) und dürften (mit Fragezeichen) frühestens im Mai mit unseren Treffen und Proben starten.

Mit dem ausgesuchten Stück würde das zeitlich sehr eng werden.

  • Da wir noch keinen Vertrag mit dem Verlag unterschrieben haben, sind wir bisher an keine Vorgaben (Termine) und Kosten (Gebühren) gebunden. Übrigens schrieb der Verlag, dass er gerade zuhauf Absagen von Bühnen erhält, die in diesem Jahr nicht aufführen werden.

Selbst die Freilichtbühnen Meppen und Ahmsen haben ihre Saison abgesagt.

  • Die aktuell ungewisse Gesetzeslage bezüglich Kontaktbeschränkungen und Veranstaltungsgröße lässt keine konkreten Planungen (angefangen bei den Proben) zu.
  • Theaterproben mit einem Mindestabstand von 1,50m sind quasi unmöglich.
  • Einige unserer Schauspieler oder deren Angehörige gehören zur Risikogruppe. Diese gilt es zu schützen!
  • Nicht zu vergessen gehören viele unserer Zuschauer zur Risikogruppe.

Die Seniorenvorstellung würde wegfallen. Auch auf die Zuschauerzahlen der weiteren Vorstellungen würde dies Einfluss nehmen.

 

Wir sind eine Laienspielgruppe und machen das alle ehrenamtlich.

Niemand darf dabei einem unnötigen Risiko ausgesetzt werden.

Die Zukunft ist ungewiss, aber es ist klar, dass diese Pandemie erst durch einen Impfstoff beendet werden kann. Solange werden wir mit Verordnungen und Einschränkungen leben müssen.

 

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben.

Wir alle hoffen nach dieser langen Spielpause, dass wir im kommenden Jahr

wieder auf der Bühne stehen: Ohne Mundschutz, ohne Kontaktverbot, und vor allem ohne Corona!

Bis dahin bleibt alle gesund! Das ist jetzt am wichtigsten!

 

Viele Grüße

euer Leitungsteam

 

PS:

Sobald intern alle informiert sind, werden wir den Entschluss auf der Homepage veröffentlichen.

 

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